In diesem Monat empfehlen wir



Callia Alta, Shiraz/Malbec, 2006, 0,75 l

Toller Blend aus 70% Syrah und 30% Malbec, der den Vergleich mit vielen teureren Weinen nicht scheuen muss. Ideale Ergänzung für den Malbec oder Syrah Reserva-Fan.

Das Auge wird beherrscht von starkem Violett mit rubinrotem Schein.

Von tiefgründigem Bukett, dominieren die starken und kraftvollen Düfte von reifen Brombeeren, Pflaumen und Feigen, die gemeinsam mit ihren Tanninen und ausgewogener Säure dem Gaumen einen guten Aufbau und eine lange Geschmacksdauer bieten.

Alkoholgrad: 14,5%
Anbaugebiet / Region: San Juan

Speisenempfehlung: gebratenes Gemüse, Schweinebraten oder Rehgerichte und würzige Bergkäse.

Unser Preis: 7,50 €


Die Rebsorte

Malbec

Die rote Rebsorte stammt wahrscheinlich aus dem nördlichen Burgund. Im Westen Frankreichs wird sie als Côt bezeichnet, was ihr zweiter Hauptname ist. Wahrscheinlich ist sie sehr alt, das beweisen die unzähligen Bezeichnungen. Der französische Ampelograph Pierre Galet (geb. 1921) nennt über 400 Synonyme, die in den 30 verschiedenen Départements, wo sie früher verbreitet war, verwendet wurden. Früher war sie im französischen Bordeaux sehr populär und ist auch ein Bestandteil im so genannten Bordeaux-Verschnitt. Sie verliert aber dort an Bedeutung, weil sie anfällig gegen Verrieseln, Mehltau und Fäulnis ist. In Europa wird sie neben Frankreich auch in Norditalien und Spanien angebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts führte sie der französische Agronom Aimé Pouget in Argentinien ein. Hier fand sie die idealen Bedingungen vor, wurde zur bedeutendsten und häufigsten Rotwein-Rebe und erbringt dort dunkle, alkoholreiche und fruchtige Rotweine. Geringere Bestände gibt es auch in Australien, Chile, Kalifornien und Südafrika. Die weltweite Gesamt-Rebfläche beträgt rund 50.000 Hektar.

Shiraz
Die rote Rebsorte ist genetisch identisch mit der Syrah, beide haben jedoch eine eigene Geschichte. Der australische Weinbau-Pionier James Busby (1802-1871) führte im Jahre 1833 aus Frankreich die Syrah-Rebe nach Australien ein. Er nannte sie damals Scyras, später wurde sie unter dem heute gebräuchlichen Namen Shiraz berühmt. Sie ist heute in Australien (besonders Barossa Valley, im Hunter Valley und in Victoria) und in Südafrika weit verbreitet. Besonders der in Australien aus der Shiraz gewonnene und zumeist dunkelrote Wein unterscheidet sich (auch auf Grund verschiedener Weinbereitungs-Methoden) jedoch trotz gleicher Identität von jenem der (französischen) Syrah. Der Shiraz-Wein ist in der Regel süßer und reifer und der Geschmack erinnert an Schokolade. Zum Beispiel wird der berühmte Kultwein Penfolds Grange aus der Shiraz-Traube (mit kleinem Anteil Cabernet Sauvignon) gekeltert. Der Name Shiraz ist auch noch in Südafrika und in Neuseeland gebräuchlich. In Kalifornien nennt man sie jedoch Syrah, wo sie offiziell erst im Jahre 1936 vom Önologen Dr. Harold P. Olmo eingeführt wurde. Wahrscheinlich wurden aber in Kalifornien schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts kleinere Bestände davon im Mischatz mit anderen Sorten angebaut (siehe dazu unter Petite Sirah). Gemäß DNA-Analysen im Jahre 1998 an der University of California ist die Syrah (Shiraz) eine Kreuzung zwischen den Sorten Dureza (rot) x Mondeuse Blanche (weiß).


Und was gibt es sonst noch?

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