Fettgehalt im Käse?
Häufigste Ursache für die Erkrankung an Typ-2-Diabetes ist chronisches Übergewicht. Überernährung führt zu einem Mehrbedarf an Insulin, den der Körper jedoch nicht abdecken kann. Vielfach gelingt es, allein durch Gewichtsabnahme den Blutzuckerspiegel wieder zu normalisieren. Auch Risikofaktoren wie Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte werden dadurch günstig beeinflusst. Die beste Vorbeugung ist dementsprechend auf ein gesundes Körpergewicht zu achten. Eine wichtige Komponente dabei ist der Fettgehalt in Lebensmitteln. Bei Käse wird dieser als Fett in der Trockenmasse angegeben.
Wie errechnet sich nun der Fett i. Tr.-Gehalt bei einem Käse? Hierzu müssen wir zunächst den Begriff Trockenmasse erklären. Käse setzt sich entsprechend seinem Ausgangsprodukt Milch aus Fett, Eiweiß, Mineralstoffen, Vitaminen, Milchzucker (Lactose) und Wasser zusammen. Alle Bestandteile zusammen bezeichnet man als Käsemasse. Zieht man von dieser Käsemasse das Wasser ab, erhält man die Trockenmasse. Der prozentuale Anteil des Fettes an dieser Trockenmasse ergibt den Fett i. Tr. Wert eines Käses. Häufig interessiert aber den Verbraucher der tatsächlich im Käse enthaltene Fettgehalt und dieser ist wesentlich niedriger als die Angabe Fett i. Tr. vermuten lässt.
Es ist möglich, mit einer einfachen Berechnung den Wert überschlägig selbst zu ermitteln.
Multiplizieren Sie einfach den Wert für Fett i. Tr. mit folgenden Zahlen:
Frischkäse:Fett i. Tr. x 0,3
Weichkäse: Fett i. Tr. x 0,5
Schnittkäse: Fett i. Tr. x 0,6
Hartkäse: Fett i. Tr. x 0,7
